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But not the SAME

We are ONE

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Pilotprojekt

    Beziehung von Anfang an

Mit dem Pilot­pro­jekt «Bin­dung von Anfang an» wol­len wir einen Impuls zur Ver­brei­tung der bezie­hungs­för­dern­den Schwan­ger­schafts­be­glei­tung set­zen. Es ist uns ein Anlie­gen, die Bekannt­heit die­ser Metho­de in der Deutsch­schweiz zu för­dern sowie Fami­li­en einen finan­zi­ell nie­der­schwel­li­gen Zugang zu die­sem Ange­bot zu ermöglichen.

Wir wer­den 50 schwan­ge­re Frau­en (und Partner*innen) ab der 20. Schwan­ger­schafts­wo­che anhand des eta­blier­ten Kon­zep­tes der bezie­hungs­för­dern­den Schwan­ger­schafts­be­glei­tung, ursprüng­lich Bin­dungs­ana­ly­se genannt, beglei­ten. Das Pilot­pro­jekt wird durch Stif­tungs­gel­der mit­fi­nan­ziert und von einer Stu­die wis­sen­schaft­lich beglei­tet sowie ausgewertet.

Die­se Art von emo­tio­na­ler Schwan­ger­schafts­be­glei­tung wirkt viel­fach prä­ven­tiv, stärkt das Selbst­ver­trau­en der wer­den­den Mut­ter und der Eltern und ermög­licht dem Kind schon im Mut­ter­leib eine nach­hal­tig posi­tiv wir­ken­de Bin­dungs­er­fah­rung.

Die Metho­de wur­de von den bei­den Psy­cho­ana­ly­ti­kern Jenö Raf­fai und Györ­gy Hidas ent­wi­ckelt und geht davon aus, dass der Pro­zess der Bin­dung lan­ge vor der Geburt beginnt.

Um die bezie­hungs­för­dern­de Schwan­ger­schafts­be­glei­tung nach­hal­tig zu för­dern, set­zen wir uns auch für einen zukünf­ti­gen Aus­bil­dungs­lehr­gang in der Schweiz ein. Hier­zu arbei­ten wir eng mit der deut­schen und öster­rei­chi­schen Gesell­schaft für Bin­dungs­ana­ly­se zusam­men, wel­che auch  für die Qua­li­täts­si­che­rung der «zer­ti­fi­zier­ten Bindungsanalytiker*in» zustän­dig ist.

Die bezie­hungs­för­dern­de Schwan­ger­schafts­be­glei­tung liegt uns beson­ders am Her­zen. Die vor­ge­burt­li­chen Erfah­run­gen sind ganz ent­schei­dend für das spä­te­re Leben. Sie len­ken und beein­flus­sen lebens­lang unse­re Denk­pro­zes­se und Ver­hal­tens­mus­ter, sind Mit­ge­stal­ter unse­rer Lebens­ein­stel­lun­gen und des spä­te­ren Bezie­hungs­ver­hal­tens. Somit wird der Grund­stein für Bezie­hungs­fä­hig­keit, Selbst­wert und Selbst­be­wusst­sein gelegt.

Was ist

      beziehungsfördernde Schwangerschaftsbegleitung ?

Die Kon­takt­auf­nah­me mit dem unge­bo­re­nen Kind steht im Mit­tel­punkt der bezie­hungs­för­dern­den Schwangerschaftsbegleitung. 

In den ersten Sitzungen werden mittels gezielter Fragen:

Über Erfahrungen

aus der Her­kunfts­fa­mi­lie nachgedacht

Eigene Vorstellungen

zu Müt­ter­lich­keit und Mut­ter­sein besprochen

Ängste und belastende Erfahrungen 

wer­den benannt (u.a. Früh-Fehl­ge­bur­ten, trau­ma­ti­sche Schwangerschaften/ Geburtserlebnisse)

Während den sogenannte Babystunden:

Lernt die Schwangere 

auf eine intui­ti­ve Ebe­ne über Bil­der, Signa­le und Kör­per­emp­fin­dun­gen mit dem Baby in Kon­takt zu tre­ten. Der Vater / Partner*in ist dazu auch eingeladen.

Abschlussphase

Das Unge­bo­re­ne wird als eige­ne Per­sön­lich­keit erfasst, so dass das Tren­nen und Los­las­sen auf bei­den Sei­ten leich­ter fällt. Eine gesun­de Geburt mit flies­sen­den Über­gän­gen wird angestrebt.

Für wen

       ist die beziehungsfördernde

                   Schwangerschaftsbegleitung geeignet ?

Für wen

       ist die beziehungsfördernde Schwangerschaftsbegleitung geeignet ?

Sie ist für jede Frau geeig­net. Vor allem wenn sie sich in einer der fol­gen­den Aus­sa­gen wiederfindet:

Ich möchte gerne:

Ein frühe Beziehung 

zu mei­nem Kind aufbauen

Die Prägung im Mutterleib 

posi­tiv gestal­ten, selbst­be­stimmt gebären

Eine selbstbestimmte

Geburt erle­ben

Die Schwangerschaft

bewusst erle­ben

In die Mutter/ Vater/Partner*innen- rolle

fin­den

Ich habe Angst davor:

Ein Kind

zu ver­lie­ren

Verhaltensmuster meiner Eltern 

zu über­neh­men

Ein Schreibaby

zu bekom­men

(Erneut) eine traumatische Geburt 

zu erle­ben

Dass ein früherer 

Schwan­ger­schafts­ab­bruch, Fehl­ge­burt, oder Früh­ge­burt mei­ne Schwan­ger­schaft beeinträchtig

Hintergrund

          Beziehung beginnt bereits vor der Geburt

Seit vie­len Jahr­zehn­ten erfor­schen Wissenschaftler*innen aus Neu­ro­wis­sen­schaft, Hirn­for­schung, prä­na­ta­ler Psy­cho­lo­gie und Gynä­ko­lo­gie, die phy­sio­lo­gi­sche, neu­ro­bio­lo­gi­sche und psy­chi­sche Ent­wick­lung des Kin­des wäh­rend sei­nen ers­ten neun Mona­ten in der Gebärmutter.

Inzwi­schen bele­gen die Ergeb­nis­se die­ser For­schun­gen mehr­fach, dass die Erfah­run­gen, die das Unge­bo­re­ne wäh­rend die­ser Zeit macht, sich grund­le­gend auf sei­ne wei­te­re Ent­wick­lung und auf sei­ne kör­per­li­che und men­ta­le Gesund­heit im wei­te­ren Lebens­ver­lauf auswirken.

Die­sen Erfah­run­gen, ins­be­son­de­re der Aus­wir­kun­gen emo­tio­na­ler Erfah­run­gen der Mut­ter auf die Ent­wick­lung des prä­na­ta­len Kin­des, wird jedoch in unse­rer Gesell­schaft noch kaum die nöti­ge Beach­tung geschenkt, bzw. ent­spre­chen­de Bedeu­tung zugemessen.

Hier setzt das Pro­jekt “Bin­dung von Anfang an” mit dem Ange­bot der bezie­hungs­för­dern­den Schwan­ger­schafts­be­glei­tung (Bin­dungs­ana­ly­se) an.

Bisherige Erfahrungen

          und Forschungsergebnisse mit der vorgeburtlichen Beziehungsförderung

Bisherige Erfahrungen

          und Forschungsergebnisse

                     mit der vorgeburtlichen Beziehungsförderung

  • Innere Wahrnehmung

    Die inne­re Wahr­neh­mung der Frau wird gut ein­ge­stimmt auf ihren Kör­per, ihre Emo­tio­nen und das Unge­bo­re­ne. So kann sie die Signa­le ihres Babys leich­ter verstehen.

  • Eigenkompetenz fördern

    Durch die Vor­ge­burt­li­che Bezie­hungs­för­de­rung erlebt die Schwan­ge­re deut­li­cher ihre Selbst­kom­pe­tenz und geht mit grö­ße­rer per­sön­li­cher Stär­ke durch die Geburt.

  • Weniger Ängste und Schmerzen

    Mut­ter und Baby wach­sen so zu einem guten Team zusam­men und erle­ben unter der Geburt weni­ger Ängs­te und Schmerzen.

  • Peri-und postpartale Depression

    Bei den mehr als 8000 vor­ge­burt­li­chen Bezie­hungs­för­de­run­gen lag in Euro­pa und USA die Rate an peri- und postpar­ta­ler Depres­si­on unter 1%

  • Leichter und Kürzer

    Die Geburt wird durch die Vor­ge­burt­li­che Bezie­hungs­för­de­rung leich­ter und kürzer.

  • Geburtshilfliche Eingriffe

    Die Not­wen­dig­keit für geburts­hilf­li­che Ein­grif­fe nimmt deut­lich ab

  • Geringere Geburtsbelastung

    Die gerin­ge­re Geburts­be­las­tung zeigt sich durch weni­ger häu­fi­ge Regu­la­ti­ons­stö­run­gen der Neugeborenen.

  • Frühgeburten

    Nach vor­ge­burt­li­cher Bezie­hungs­för­de­rung sind Früh­ge­bur­ten mit ledig­lich 2% aufgetreten

  • Kaiserschnittentbindungen

    Kai­ser­schnitt­ent­bin­dun­gen sind nach Vor­ge­burt­li­che Bezie­hungs­för­de­rung viel sel­te­ner not­wen­dig, die natür­li­che vagi­na­le Geburt ist häufiger.

  • Intuitiv

    Die Ver­stän­di­gung mit den Babys nach der Geburt ist ein­fa­cher und der Umgang mit ihnen gelingt intui­tiv.

Schwan­ger­schaft und Geburt prä­gen das Baby, aber wenn die Eltern die Schwan­ger­schaft und Geburt mit ihrem Baby als belas­tend und stres­sig erlebt haben, kann das Aner­ken­nen und das Bewusst­sein rund um die­se fra­gi­le Zeit auch für Eltern und  Kin­der heil­sam sein.

Testimonials

          Frauen

«Eigent­lich habe ich anfangs gedacht, ich habe ja eh Kon­takt zu mei­nem Baby. Es ist ja auch ein Wunsch­kind! Aber dann habe ich bald gemerkt, wie tief­ge­hend die­se gemein­sa­me Zeit der «Baby­stun­den» ist und wie­viel ich über mich und von/über unser Baby erfah­ren habe. Wirk­lich unglaublich!»

 

« Da mei­ne ers­ten bei­den Kin­der mit Kai­ser­schnitt auf die Welt kamen, war die­se Geburt eben­so geplant. Neu war für mich jedoch — und es hat einen Rie­sen­un­ter­schied gemacht — dass ich mein Kind vor­be­rei­ten konn­te, dass es auf die­se (ande­re) Art gebo­ren wer­den wird.»

«Die Bezie­hungs­för­dern­de Schwan­ger­schafts­be­glei­tung öff­ne­te mir als Mut­ter den Weg zu dem Abschnitt mei­nes Lebens, in dem ich selbst noch nicht gebo­ren war und heilt vie­le Wun­den auf sanf­te Weise.»

 

«…. Die Geburt von Anna war so als ob ich dabei erst ich sel­ber gewor­den wäre. Und auch Anna ist ein­fach ganz sie sel­ber. Sie ist so klar und deut­lich in dem was sie will und was sie nicht will. Bei mei­nem ers­ten Kind hat­te ich immer wie­der Sor­ge, dass ich sie viel­leicht nicht rich­tig ver­ste­he und etwas falsch mache. Nicht so bei Anna und ich glau­be nicht, dass das nur ist, weil sie mein zwei­tes Kind ist.»

 

Testimonial

          Bindungsanalytikerin

«Stau­nend erle­ben Müt­ter, wel­che eigen­stän­di­ge Per­sön­lich­keit hier her­an­reift und ver­ste­hen immer bes­ser, wie das Kind sei­ne Gebär­mut­ter­welt erlebt. Ich wünsch­te mir dann immer, dass auch jene Men­schen, die so unmit­tel­bar mit dem The­ma Geburt beschäf­tigt sind, wie Heb­am­men, Frau­en­ärz­te und Kin­der­ärz­te, ver­ste­hen könn­ten, wie sehr die prä­na­ta­le (= vor­ge­burt­li­che) Zeit unser ICH prägt. Und dass es einen gro­ßen Unter­schied macht, mit wel­cher Acht­sam­keit man die­sem neu­en Leben begeg­net und wie man deren Müt­ter begleitet.»